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Treibhausgasminderungsziele Deutschlands werden verfehlt

Deutschland hat im Bundes-Klimaschutzgesetz (Stand August 2021) ehrgeizige Treibhausgasminderungsziele festgelegt: Bis 2030 sollen die Emissionen um mindestens 65 % und bis 2040 um mindestens 88 % gegenüber 1990 reduziert werden. Diese Ziele sind mit EU- und UN-Klimaschutzvereinbarungen verbunden. Im EU-Klimagesetz der Europäische Union wurden schärfere Ziele für 2030 (netto minus 55 % gegenüber 1990) und Klimaneutralität bis zur Mitte des Jahrhunderts festgelegt. Das „Fit-for-55-Paket“ der EU-Kommission soll diese Ziele umsetzen.

Laut dem aktuellen Projektionsbericht des Umweltbundesamtes wird Deutschland mit den aktuellen Maßnahmen die gesteckten Ziele verfehlen. Die Prognosen deuten auf eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 49 % von 1990 bis 2030 und um 67 % bis 2040 hin. Deutschland wird sein Bundes-Klimaschutzgesetz voraussichtlich erneut anpassen müssen, um den neuen EU-Vorgaben zu entsprechen.

Im Gegenzug dazu erwirtschafteten 2021 die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors in Deutschland mit Gütern und Leistungen für den Umweltschutz 16,5% mehr Umsatz gegenüber dem Vorjahr (Destatis) Auch die Zahl der „Green Jobs“ war um 9,7 % höher als im Jahr davor. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass die Transformation Richtung Klimaschutz ein zukunftsfähige Strategie ist und für mehr Mitarbeitende sehen in Jobs mit Fokus auf Klimaschutz eine sinnvolle Beschäftigung.

Wir von M&P Climate beraten Unternehmen auf ihrem Weg zu nachhaltigem Wirtschaften und umsetzbaren #CO2Reduktionsplänen zur #Klimazielerreichung. Denn wir glauben daran, dass es möglich ist, die Ziele des #PariserKlimabkommen zu erreichen.

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